Glossar



Adolf-Hitler-Marsch der deutschen Jugend:

Der Adolf-Hitler-Marsch der deutschen Jugend war ab 1935 der Brauch der Hitler-Jugend aus Berlin und Schleswig zum Reichsparteitag der NSDAP nach Nürnberg zu wandern. Für die Mitglieder der Hitler-Jugend, die an dem Marsch teilnehmen durften, war dies eine besondere Auszeichnung.

"Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr:

In diesem Buch geht es um eine jüdische Familie, die vor Hitler fliehen muss. Damit Hitler sie nicht so schnell finden kann, müssen sie in kurzen Zeitabständen immer wieder umziehen. In der Schweiz freundet sich die Tochter mit einem anderen Mädchen an...

Alltag unterm Hakenkreuz:

Dieses Buch gibt Auskunft über Jugend, Schule, Familie, Arbeit und Versorgung.

Amalie Banner:

Amalie Banner war ein jüdisches Kind. Ihre Mutter erkrankt an einer unheilbaren Nervenkrankheit und stirbt in einer psychiatrischen Anstalt. Ihr Vater kann sich nun nicht mehr um Amalie und Selma, ihre jüngere Schwester kümmern und so kommen diese beiden in das Abraham Frank Haus, einem Kölner jüdischen Waisenhaus. Von dort gelangt sie ins Warschauer Ghetto und kommt dort um.

Briefe im zweiten Weltkrieg:

In diesen Artikeln geht es um Briefe von Soldaten an ihre Familien während des Krieges. Was in diesen Briefen geschildert wird, ist ungeheuer erschreckend...

Bund Deutscher Mädel:

Die Unterorganisation der Hitler - Jugend, die alle Mädchen in Deutschland zur Mitgliedschaft zwang. Sie war unterteilt in den Jungmädelbund (JM: Mädchen von 10-14), den Bund Deutscher Mädel (BDM: Mädchen von 14-21) und das BDM-Werk "Glaube und Schönheit" das die Mädchen und Frauen von 17-21 gesondert über geschlechtsspezifischen Erziehung im nat. soz. Sinne umformte.

Damals war es Friedrich

Damals war es Friedrich, ist ein sehr schönes Buch, dass von Freundschaft zwischen einem Juden und einem "normalen" Jungen zur Zeit des Nationalsozialismus handelt. Die beiden wachsen im selben Haus auf und gehen in die selbe Schulklasse. So werden sie Freunde. Als die beiden jedoch älter werden, wird Friedrichs Freund gezwungen seiner Zeit zu folgen. So gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel!

"Das Tagebuch der Anne Frank":

Tagebuch einer Jüdin, die 1945 in dem Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren verstarb. Sie schrieb ein Tagebuch über ihr kurzes Leben, das nach ihrem Tod von ihrem Vater veröffentlicht wurde. Sie schildert das Schicksal vieler Leute,die sie in dieser Zeit kennenlernt. sehr ergreifend...

"Der gelbe Vogel" von Myron Levoy:

Das Buch "Der gelbe Vogel" handelt von einem jüdischen Mädchen, das von Frankreich nach England flieht, um dort ein neues Leben zu beginnen. Myron Levoy bekam 1982 für dieses Buch den Deutschen Jugend-Literatur-Preis...

Edelweißpiraten:

Besonders im rheinisch-westfälischen Industriegebiet bestehenden Gruppen von Jugendlichen während des zweiten Weltkrieges. Anfangs wurde die in Düsseldorf gegründete Organisation, die aus einem Wanderbund entstand "Kettelbach-Piraten" genannt. Die Edelweißpiraten bestanden aus mehreren tausend Jugendlichen.

Erich Klibansky und die Jawne:

Erich Klibansky, Direktor am jüdischen Realgymnasium in Köln, rettet durch seine England-Schüler-Austausche vielen jüdischen Schülern das Leben. In der letzten Phase wird er mit 1000 jüdischen Schülern deportiert und umgebracht. Heute erinnert ein Platz in Köln an ihn und seine Schüler (Brunnen mit den Namen getöteter Schüler am Platz des ehemaligen Gymnasiums).

Hitler - Jugend:

Die Jugendorganisation, die den Namen von Adolf Hitler trägt, wurde 1922 von der NSDAP gegründet. Am 1.12.1936 wurde das erste Gesetz über die HJ verfasst. Anfangs hatte die Organisation (Ende 1932) nur 108000 Mitglieder. 1933, nachdem weitere Jugendorganisationen verboten wurden, hatte sie schon 2,3 Mio. Anhänger und nachdem die Zwangsmitgliedschaft eingeführt wurde, waren es 8,7 Millionen Jugendliche, die der HJ angehörten.

Hitlerjunge Quex

Dieser Jugendfilm repräsentiert wie kein anderes die nazistische Verführung. Hier wird deutlich, wie perfekt die Verführung zum Nationalsozialismus ablief.

Hitlers Nachwuchsarmee:

In diesem Text geht es darum, wie "Hitler-Fans" damals ausgebildet wurden.

Chronik

Hier wird für jedes Jahr von 1933 - 1945 aufgeführt, welche Ereignisse für den Verlauf der Geschichte - insbesondere für die Jugend - wichtig waren.

"Jugend ohne Gott"

Alles Denken ist ihnen verhasst. Sie pfeifen auf Menschen! Sie wollen Maschinen sein, Schrauben, Räder, Kolben, Riemen - doch noch lieber als Maschinen wären sie Munition: Bomben, Schrapnells, Granaten. Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.

Jugendschutzlager:

Als Jugendschutzlager waren spezielle Konzentrationslager für Kinder und Jugendliche. Die Haftdauer in diesen Konzentrationslagern war unbefristetund und nur eine Minderheit der Inhaftierten wieder in die Freiheit entlassen. 1940 wurde das erste Jugendschutzlager in Göttingen errichtet.

Kinderlandverschickung:

Anfangs gesundheitlich begründete Ferienreisen von Stadtkindern. Sie wurden in Schullandheimen, Jugendherbergen, Zeltlagern, Pensionen etc. während des Krieges untergebracht.
Später wurde diese Einrichtung gezielt zur Umerziehung der Jugend verwendet.

"Ohne besondere Vorkommnisse" von Hermann Glaser:

Hermann Glaser erzählt in diesem Text von seiner (nicht sehr einfachen) Jugend im Dritten Reich.

Olympische Spiele 1936

Die Propagandawirkung von internationalen olympischen Wettkämpfen wollte sich Hitler nicht entgehen lassen. Zunächst hatte die NSDAP die bereits 1930/31 getroffene Entscheidung, die Olympischen Spiele in Deutschland auszutragen, aus ideologischen Gründen strikt abgelehnt. Mit "jüdischen Weltvernichtern" und "Neger-Sklaven" sollten deutsche Sportler keine Wettkämpfe austragen. Doch ließ sich Hitler dann schnell von den deutschen Olympia-Funktionären von der ungeheueren Propagandawirkung solcher Spiele überzeugen.

Reichsjugendführung:

Die Reichsjugendführung hatte die Stellung einer Obersten Reichsbehörde. Der Reichsjugendführer bestimmte die Richtlinien, nach denen in der Hitler-Jugend erzogen und betreut wurden. Bis 1940 übte Baldur v. Schirach diese Funktionen aus, sein Nachfolger wurde Arthur Axmann.

Roma und Sinti

Bereits in den ersten Jahren der NS-Herrschaft wurden zahlreiche Gesetze und Verordnungen gegen 'Sinti und Roma' verschärft. Seit 1936 war ihnen auf der Basis des "Blutschutz"- und des "Ehegesundheitsgesetzes" entweder als "Artfremden" oder als "Gemeinschaftsfremden" eine Eheschließung mit "Deutschblütigen" verboten. Dadurch wurde das herkömmliche zweifache Feindbild, das die 'Sinti und Roma' als beunruhigende Fremde sowie als vergeblich arbeitsscheue Schmarotzer stigmatisierte, aufgegriffen und auf das Raster des NS-Rassismus bezogen, der auf eine biologische Lösung gesellschaftlicher Fragen zielte.

Schule im Dritten Reich:

Die Schulen wurden im Dritten Reich ganz anders geführt als heute. Um einen Einblick in das Schulleben von damals zu bekommen, kannst du dir diesen Artikel gerne durchlesen...

"Sie waren nocheinmal davon gekommen!" von Otto Barthen:

In seinem Nachlass "Sie waren noch einmal davongekommen" gewährt Otto Barthel Einblicke in das Leben einer Generation, die mit dem Nationalsozialismus aufgewachsen ist. Mehrere tausend Kinder wurden nach dem 2. Weltkrieg aufgefordert, ihre Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben.

Verwischte Spuren

Das Buch "Verwischte Spuren" von Dietrich Seiffert ist ein spannendes Jugendbuch, das sich mit einem interessanten Fall in der Vergangenheit befasst und dabei das Thema Euthanasie-Verbrechen im Dritten Reich von einer kritischen Seite beleuchtet.

Weiße Rose:

Die Widerstandsorganisation 'Weiße Rose' verteilte 1942/43 Flugblätter gegen die NS - Herrschaft. Sie bestand aus abkommandierten Soldaten, Studenten, Schülern, Lehrern, Professoren, Ärzten, Buchhändlern, Schriftstellern und Künstlern. Die Bekanntesten waren die Studenten Hans und Sophie Scholl. Die Flugblätter tauchten in Süddeutschland und in Österreich auf.

Zeitleiste

Es gab sehr viele wichtige politische Ereignisse von 1933 bis 1945. Hier wurden sie zusammengestellt.


Autorin: Bianca Braun