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Netd@ystagebuch 2001 des Georg-Büchner-Gymnasium

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VIPs bei den Netdays NRW 2001

Als ein Kurs unter vielen, der sich an den Netd@ys 2001 beteiligt hat, trug auch der Differenzierungskurs Mathematik/Informatik der 9. Klassen des Georg-Büchner-Gymnasiums seinen (kleinen) Teil bei. Als Endprodukt eines Kurses mit mathematischem Schwerpunkt wäre natürlich (bzw. zwar) ein interaktiver Währungskonverter für die verschiedenen Länder Europas naheliegend und herausfordernd gewesen, jedoch hat hier die Politik samt kommendem Euro die Sinnhaftigkeit eines solchen Teilpro-jektes in doch geringem Maße torpediert. Nun ja, so ist das Leben - und daher wurden umgehend europäische "VIPs" als Thema auserkoren. Kleine Gruppen von 2-4 Personen "adoptierten" jeweils zwei europäische Länder, um dann (circa) drei prominente Landsleute vorzustellen. Als kleinen Tribut an die mathematische Seite des Kurses wurde jeweils noch versucht, eine(n) Mathematiker(in) zu integrieren - was jedoch nicht in jedem Fall gelang: denn wenn auch beispielsweise in Frankreich oder Griechenland die Straßen mit Leuten wie Pascal, Laplace, Fermat, Pythagoras, Thales oder Euklid gepflastert zu sein scheinen, fallen den Wenig-sten spontan bedeutende luxemburgische oder finnische Mitglieder dieser Zunft ein.

Nachdem die Verteilung der Länder klar war, begannen alle Gruppen damit Listen von Prominenten zu erstellen. Den Bereichen wie auch Epochen aus denen die VIPs stammen durften waren dabei keine Grenzen gesetzt (ganz im Sinne eines vereinten Europas), so dass sich Einstein und Columbus Seite an Seite mit Björn Borg oder Pierce Brosnan finden. Die Arbeit der Gruppen während des Wettbewerbszeitraumes bestand zum größten Teil in Recherchen - sowohl on- als auch offline. Computerbasierte Recherchen boten sich vor allem für zeitgenössische VIPs wie Arnold Schwarzenegger oder Michael Schumacher an, da sich in den Weiten des Internets ungezählte Homepages von Fans finden lassen, deren Informationen ausgewertet und auch verwertet werden können. Ebenfalls gute Quellen konnten die SchülerInnen über das Netzt bei diversen Universitäten und auch anderen Schulen anzapfen, die beispielsweise Informationen zu ehemaligen ProfessorInnen oder NamensgebenerInnen anzubieten hatten. Doch auch ohne Netz waren sinnvolle Informationen zu sammeln, da den SchülerInnen beispielsweise Microsofts Encarta zur Verfügung stand und - nicht zu vergessen - auch die Schulbibliothek: Wozu im Internet nach Seiten über Monet oder Picasso suchen, wenn mehrere Bildbände und auch Biographien in den Regalen warten.

Im Anschluß an die Recherchen konnten die SchülerInnen schließlich ihr im Kurs erworbenes Wissen über HTML und die Erstellung von Internetseiten anwenden und ihre gesammelten Informationen und Photos für die übrigen Teilnehmer des Europa-Projektes präparieren.